Wir sind nicht leicht zu finden,

aber es lohnt sich, uns zu suchen!

 

 

 

Wenn man von Moorenweis kommend nach Steinbach fährt, fällt einem sofort die Schreinerei Huber mit den großen Ausstellungsräumen auf. Man kann sich angesichts dieser Firmengröße mit Sicherheit nicht vorstellen, wie hier im Jahr 1926 alles im Kleinen begann.

Josef Huber gründete 1926 eine Wagnerei in einem Schuppen des elterlichen Anwesens. Diese musste er aber ein Jahr später nach einem kleinen Brand räumen und so zog er in ein eigenes Wohnhaus mit einem Werkstatt-Anbau. Dieses kleine Unternehmen entwickelte sich und es wurden immer mehr Schreinerarbeiten durchgeführt. Als Josef Huber an den Folgen des Krieges starb, musste sein Sohn Anton Huber senior 1950 den elterlichen Betrieb in sehr jungen Jahren übernehmen.
1956 heiratete er Walburga Dreiseitel. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter und drei Söhne hervor. Zu dieser Zeit, im so genannten Wirtschaftswunderland, wurden in der Bauschreinerei überwiegend Fenster und Türen gefertigt. Der große Umbruch in der Firmengeschichte kam nach der Pleite eines größeren Bauträgers.

Der älteste Sohn Rudolf Huber, der Möbelschreiner gelernt hatte, strukturierte den Betrieb zu einer Möbelschreinerei um. Zwischen 1968 und 1970 entstand als Ersatz für das Stammhaus mitten im Dorf ein neues Gebäude am Ortsrand von Steinbach, wo bis heute die Schreinerei, die Ausstellungsräume und ein Wohnhaus untergebracht sind.

 
 Die Gebäude der Schreinerei wurde im Lauf der Zeit vier mal umgebaut und erweitert.
Kurze Zeit später entschlossen sich Wally und Anton Huber mit ihren Söhnen einen Ausstellungsraum für Eckbänke, Wohnzimmer und Küchen im Keller einzurichten.

 Anton Huber junior übernahm 2000 als Schreinermeister den elterlichen Betrieb, seine Frau Angelika Huber hat eine Ausbildung als Betriebswirtin des Handwerks absolviert und verstärkt das Huber-Team. Alle weiteren Kinder sind bis heute in beratender oder aktiver Position bei der Firma tätig.

Firmenchef Toni Huber hofft, dass die nächste Generation die Tradition fort setzt und dem Handwerk treu bleibt, denn Luitpold, Xaver, Korbinian und Antonia Huber stehen schon bereit.

 

So entstand Schritt für Schritt die heutige Struktur der Schreinerei Huber, die zehn Schreiner beschäftigt. Auch die soziale und gesellschaftliche Verantwortung ist Anton Huber sehr wichtig, deshalb werden ununterbrochen Lehrlinge ausbildet.